Nur wenige Schritte vom Markusplatz entfernt zeigt die Kirche San Moisè eine der umstrittensten Fassaden Venedigs: ein barocker Überschwang aus Marmor, Statuen und Kenotaphen, den John Ruskin als „Ausdruck eines ungewöhnlichen Atheismus“ verurteilte. Hinter der prunkvollen Wand verbirgt sich eine sehr alte Kirche. Chroniken zufolge wurde sie 797 von den Familien Artigera und Scoparia als San Vettore gegründet.