Eine ruhige fondamenta (Uferweg) in Castello, einer jener Winkel Venedigs, wo die Bewohner noch zahlreicher sind als die Touristen. Und doch erzählt der Name von einer der längsten Handelsrouten des venezianischen Reichs: Hier, knapp außerhalb der hohen Mauern des Arsenals, erhob sich die Tana — das Emporium, wo der Hanf ausgewählt und zu den Tauen und den dicken Seilen der Kriegs- und Handelsschiffe verarbeitet wurde.