Im Rio Terà della Maddalena (zugeschütteter Kanal, heute eine Straße), kurz vor dem Campo, öffnet ein Torbogen mit einem kleinen Steinrelief den Zugang zur Corte del Volto Santo: einem jener Höfe, in denen eine ganze Gemeinschaft ihre Spuren hinterlassen hat. Ab 1309 lebten hier Seidenweber aus Lucca, die als Verbannte nach Venedig kamen. Sie brachten die Seidenkunst in die Stadt und machten sie zu einem ihrer wichtigsten Wirtschaftszweige.