Mitten in der Reihe von Dogen und Feldherren, die die Wände von San Zanipolo füllt, steht ein vergoldeter Holzritter ohne rechten Arm. Der Stumpf ist von unten gut zu sehen. Das ist kein Schaden, sondern ein getreues Porträt. Der Mann war Pompeo Giustiniani, genannt „Braccio di ferro“ („Eisenarm“) – und tatsächlich hatte er seinen Arm verloren.